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Mini-Thermo-Cam MTheCam

Anleitung zum erfolgreichen Projektstart:

Wir brauchen an Hardware:

Für die Software:

Zusammenbau:

Das BOB wird in die Steckleiste des M5STickC eingesteckt. Damit werden die 5V-Stromversorgungs- und die Datenleitungen (I2C) angeschlossen. Fertig ist die MTC – MTheCam.

Diese Kombination wird über USB-C an einen Rechner angedockt, um die Firmware einzuspielen. M5StickC hat einen eigenen kleinen Akku, der ca. eine Stunde mobilen Betrieb erlaubt. Über die USB-C Schnittstelle kann ein Netzteil oder Akkupack Energie liefern.

Erstellen der Firmware mit Visual Code:

Zuerst muss die Original-Arduino-Umgebung installiert werden, auch wenn man diese gar nicht verwenden will. Sie bringt viele notwendige Dinge auch für andere Entwicklungs-Plattformen mit. Für Windows wird die einfache Windows-Installation empfohlen (erster Eintrag ‚Win7 and newer‘).

Wir empfehlen als Entwicklungswerkzeug Microsoft Visual Code (VC) mit der Extension für Arduino. Die Erweiterung ist im VC-Marketplace kostenlos abrufbar. Dann erscheinen nützliche Befehle über die F1-Taste. Sie fangen mit ‚Arduino:‘ an. Wir gehen jetzt davon aus, dass diese Dinge bereits erfolgreich installiert sind.

Nach dem Download des Quellcodes in ein Projektverzeichnis, öffnet man in VC dieses Verzeichnis. VC erkennt an der Dateieendung ‚.ino‘ einer Projektdatei, dass es sich um ein Arduino-Projekt handelt und stellt einiges dazu selbst ein.

Notwendige Projekt-Einstellungen:

  1. File – Open Folder – MTheCam_LT Verzeichnis anwählen.

  2. F1 – Arduino: Board Manager – ESP32: Biegt die Hardware-Einstellungen auf ESP32 um. Sollte ‚ESP32‘ nicht im Board-Manager erscheinen, bitte die Zeile https://dl.espressif.com/dl/package_esp32_index.json in die (globale!) settings.json unter arduino.additionalUrls eintragen. Mehr unter docs.m5stack.com/#/en/arduino/arduino_development.

  3. F1 – Arduino: Board Config – M5StickC (esp32) als Variante ausgewählt.
    Alle angebotenen Optionen bleiben unberührt.

  4. F1 - Arduino: Library Manager – M5StickC (im Feld ‚Filter‘ eingeben) auswählen und installieren.

  5. F1 - Arduino: Library Manager – ArduinoJson auswählen und installieren.
    Min. V6 (nicht Arduino_JSON oder andere Varianten!)

  6. F1 -Arduino: Select Serial Port – korrekte COMxx auswählen für MTC
    Bezeichnung je nach USB-Chip z.B. Silicon Labs – nicht ‚MICROSOFT‘ wählen.

  7. File MTheCam_LT.ino öffnen, und _ssid und _password im Code mit den Werten des eigenen WLAN innerhalb der „“ ausfüllen. MTC läuft auch ohne WLAN, dann eben nicht auch per Smartphone abfragbar.

  8. F1 – Upload - Der Code wird nun übersetzt und zur MTC übertragen, wenn die korrekte COM-Nr. ausgewählt wurde. Danach läuft die MTC los, was man am Display verfolgen kann.

  9. F1 – Open Serial Monitor öffnen die Console, um zu zeigen was MTC gerade so macht. Dort sieht man auch die vom Router vergebene IP-Adresse.

Tipp: Im unteren OUTPUT-Fenster kann man über das Schloss-Symbol rechts das Scrollen ein-/ausschalten. Dann sieht man auch, was gerade so passiert. Das Zeichen mit den Linien links daneben löscht die Alt-Ausgabe.

Die MTC kann jetzt abgesteckt werden. Ist der Akku voll, läuft sie ca. eine Stunde. Ein USB Netzteil mit USB-C-Kabel (!) lädt sie auf, es reichen 500mA als Versorgung voll aus.

MTC wird über den Knopf an der Seite bei langem (5 s) Druck aus-, mit kurzem eingeschaltet.

Smartphone/PC Zugang:

Die Eingabe der IP-Adresse der MTC (z.B. 192.168.1.12) zeigt die Webseite mit dem Wärmebild-Film. Die Schaltfläche ‚image‘ zeigt die höherauflösende Variante, ‚values‘ die Originalauflösung mit Temperaturwerten. Es werden im Standard fünf Bilder pro Sekunde angezeigt.

Die Eingabe der IP-Adresse gefolgt von /frame (z.B. 192.168.1.12/frame) gibt ständig aktualisierte JSON-Datensätze mit den Werten aus. Das kann von einer anderen (Auswertungs-) Software eingelesen werden.